02.01.2020 in Ortsverein

Glückwünsche zum Jahr 2020

 
Silvester

Der SPD-Ortsverein wünscht Ihnen alles Gute für das Jahr 2020!

 
 

17.12.2019 in Ratsfraktion

Haushaltsrede für 2020

 

SPD-Ratsfraktion Everswinkel

zum

Haushalt 2020

Herr Bürgermeister, meine Damen und Herren, liebe Fraktionsmitglieder,

im zurückliegenden Jahr gab es erneut Entwicklungen, die überraschend waren und auch für unsere Gemeinde Wirkung zeigten. Zwar arbeitete die Koalition in Berlin weiter, aber die Koalitionspartner CDU/CSU und SPD scheinen an der Koalition zu leiden. Das Personalkarussell dreht sich weiter. Dies überträgt sich auch auf die Bewertung unserer Bürgerinnen und Bürger für die Bundespolitik. Weiterhin beobachten wir in unserem Land eine Verunsicherung, die sich quer durch die gesamte Bevölkerung zieht. Beherrschende Themen waren erneut der Handelskonflikt zwischen den USA, China und vielen weiteren Ländern und der immer noch nicht zu Ende geführte Brexit. Noch stärker ins Bewusstsein vieler gerückt sind die Folgen des weltweiten Klimawandels und der Umweltverschmutzung. Dazu gehören auch die Notwendigkeit eines Energiewandels und die Diskussion zur individuellen Mobilität und die zu verwendenden sinnvollen Antriebsarten. Auch bei uns in Deutschland kündigt sich ein Umbruch in der Autoindustrie, gekoppelt mit dem Verlust von Arbeitsplätzen an. Insbesondere die weltweiten Protestaktionen von Schülern und Jugendlichen wie z.B. „Fridays for future“ haben zu dieser Sensibilisierung beigetragen. Der gefundene Kompromiss zum Klimapaket erscheint manchem weiterhin als zu gering. Die Folgen des Klimawandels zeigen sich bereits in der Landwirtschaft. Dies führte, gekoppelt mit geplanten Veränderungen zum Umweltschutz  zu massiven Demonstrationen der Landwirte, die ihre Existenz bedroht sehen. Die Brisanz der steigenden Mieten hat sich ebenfalls verschärft. Beim Problem zu geringer Renten scheint nun mit der Grundrente ein erster wichtiger Schritt in greifbarer Nähe. Die Verabschiedung des gefundenen Kompromisses nun wieder an Bedingungen zu knüpfen, wie jüngst von Frau Kramp-Karrenbauer gefordert, halten wir schlicht für falsch. Ein solches Handeln führt zu weiterem Verdruss in der Bevölkerung. Verunsicherung wegen der beschriebenen politischen Zustände einerseits, Zweifel und Unverständnis aufgrund des politischen Handelns andererseits, beinhaltet das Risiko für verändertes Wählerverhalten. Bei den zuletzt erfolgten Landtagswahlen mussten wir beobachten, dass es immer schwieriger wird, noch handlungsfähige Koalitionen zu finden. Zu regieren, wird in Deutschland immer komplizierter. Es werden bereits Viererkoalitionen und Minderheitsregierungen diskutiert.

Unsere Aufgabe im politischen Bereich ist es Entscheidungen zu treffen und diese verständlich und transparent zu kommunizieren. Dabei müssen wir es wieder schaffen die Menschen mitzunehmen. Deren Wünsche und Verunsicherungen müssen bei den Entscheidungen erkennbar sein. Dass in vielen Fällen das Gemeinwohl im Vordergrund steht, bei dem alle profitieren, muss deutlich werden. Der Einzelne muss erkennen können, dass es um seine Belange geht.

Kurzum, wir müssen gestalten nicht nur verwalten.

Wie haben wir uns in unserer Kommune mit den wichtigen Themen der Zeit, Klima und Wohnen beschäftigt?

Im zurückliegenden Jahr haben wir uns vor Ort auf den Weg gemacht ein Gemeindeentwicklungskonzept zusammen mit den Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen und Interessenvertretungen zu erarbeiten. Für die Veranstaltungen wurden vier Themenblöcke vorgestellt. Wohnen und Wohnumfeld, Verkehr und Mobilität, Versorgung und Arbeiten und Bildung und Freizeit. Während Wohnen als Themenblock präsent ist, kommt das für viele Menschen wichtigste Thema, der Klimaschutz, gar nicht separat vor. Als im September der Antrag der Grünen, für Everswinkel den Klimanotstand auszurufen beraten wird, kommt es zum Vorwurf der Symbolpolitik und den Grünen wird das Fehlen konkreter Maßnahmen vorgeworfen. Bei der Ratssitzung im November zum gleichen Antrag kommt aber erneut kein konkreter Vorschlag. Da sich aber alle Fraktionen einig waren, konkrete Maßnahmen gegen den Klimawandel ergreifen zu wollen, schlug die SPD-Fraktion deshalb vor in einem ersten Schritt die Gemeinde zu beauftragen, nach geeigneten Flächen für Baumanpflanzungen auf dem Gemeindegebiet zu suchen. Dieser Antrag wurde einstimmig angenommen. Dafür möchten wir uns nochmals bei allen Fraktionen bedanken. Als nun unlängst der Haushalt für 2020 beraten werden sollte, rechneten wir fest damit aus allen Fraktionen konkrete Anträge zum Klimaschutz vorgelegt zu bekommen. Aber stattdessen komplette Fehlanzeige, nicht mal die gescholtene Fraktion stellte etwas zum Thema vor. Die SPD-Fraktion hat daher insgesamt 7 Anträge zu Themen des Klima- bzw. Umweltschutzes eingereicht. Die Suche nach alternativen Möglichkeiten der Energieversorgung für neue Wohngebiete, inklusive Blockheizkraftwerken, soll untersucht werden und die damit verbundenen Maßnahmen und Kosten geklärt werden. Diese Informationen werden benötigt, um bei zukünftigen Wohngebieten die richtigen klimarelevanten Entscheidungen treffen zu können. Der Busverkehr zwischen Alverskirchen und Everswinkel soll in 2020 während einer Probephase erheblich billiger werden. Busfahren soll attraktiver werden und es soll ermittelt werden, wie groß die Nachfrage sein könnte. Bis diese Ergebnisse vorliegen, werden wir den Antrag zur Konkretisierung einer Mitfahrerbank ruhen lassen. Dieser ehemalige Antrag der SPD wurde wiederholt im Rahmen des Gemeindeentwicklungskonzeptes von Bürgern in Alverskirchen angesprochen. Die Anträge bei denen geprüft werden sollte, ob es Möglichkeiten gibt, Anreize zum generellen Stromsparen bzw. zum Umstieg auf energiesparsamere Haushaltsgeräte zu schaffen, sollen an die GWE weiter geleitet werden.

Besonders interessant war die Beratung eines SPD-Antrages, bei dem es um flankierende Maßnahmen zur Anbringung von Nistkästen ging. Da sollte während der Brutzeit den Vögeln ein größeres Insektenangebot gesichert werden und zusätzlich Futter für die Elterntiere angeboten werden. Im Rahmen der Beratung stellte sich heraus, dass die CDU lieber wenig bis gar kein Geld mehr für die von Ihnen selbst beantragten und im September beschlossenen Nistkästen ausgeben möchte und lieber die gesamte Aktion auf die Bürger übertragen möchte. Das kann man so machen, dann sollte man aber nicht gleichzeitig in einer Broschüre darüber informieren welche Beschlüsse man zum Thema Nistkästen und Blühstreifen auf den Weg gebracht hat, um sie dann anschließend wieder zu streichen.

Gestalten nicht nur verwalten.

Baugebiete

Im Königskamp III geht die Vermarktung weiter. Im Bergkamp III beschäftigen wir uns mit der Planung sowie dem Umlegungsausschuss. Hier wird sicher nicht vor 2021 mit den ersten Bauplätzen zu rechnen sein. Leider hat sich unsere Befürchtung der zusätzlichen Verkehr- und Lärmbelastung entlang der Nord-Süd-Achse durch die vorgestellten Gutachten bestätigt. Besonders an der Ampelkreuzung wird es zu einer deutlichen Verschlechterung der Zustände kommen. Dort verändert sich die Bewertung im Gutachten von befriedigend zu mangelhaft. Vor der Planung weiterer Baugebiete entlang dieser Achse müssen wir an diesen Straßen für eine Verkehrsentlastung sorgen, sonst wird es für die Anlieger unzumutbar.

Auch hier gilt gestalten nicht nur verwalten und das alleinige Ausweisen neuer Baugebiete ist noch nicht das geforderte Gestalten.

Wie sieht es beim Thema preiswertes Wohnen aus?

Bei den Beratungen zu Bebauungsplänen geht es regelmäßig auch um die Frage nach preiswertem Wohnraum. Handelt es sich um Projekte die über die Landesbank NRW.Urban betreut werden, gibt es eine festgelegte Mindestquote von 30% der Wohnfläche, die für den Ausbau nach den Kosten für sozialen Wohnungsbau durchgeführt werden muss. In diesen, unausweichlichen Fällen gibt es regelmäßig positive Zustimmung von CDU und FDP. Bei allen anderen Projekten heißt es jedoch regelmäßig eine Festlegung für preiswerten Wohnraum sei den Investoren nicht zumutbar. Wenn dann auch noch ungeniert darüber spekuliert wird, dass die geforderten 30% später wahrscheinlich ohnehin niemand mehr überprüfen werde, verlieren die Bekenntnisse zum sozialen Wohnungsbau vollends an Glaubwürdigkeit. Auch bei der Festlegung des Vergabekataloges wollten CDU und FDP keinerlei soziale Komponenten einarbeiten. In diesem Jahr sollte eigentlich die Festlegung einer Quote für sozialen Wohnungsbau beraten werden. Diese Beratung fordern wir weiterhin ein und hoffen, dass sich alle Fraktionen zukünftig stärker für preiswerten Wohnraum einsetzen werden. Jetzt nicht gebaute preiswerte Wohnungen werden uns auf Dauer fehlen.

Wie sieht es mit unserer finanziellen Bilanz aus?

2018 hatte die Gemeindeprüfungsanstalt NRW (GPA) unseren Haushalt durchleuchtet:

Besonders hervorgehoben wurde, dass die Jahresergebnisse seit 2009 allesamt negativ waren. In der Summe hatten sich bis dahin ca. 6 Mio. € Verlust angehäuft.

Auf der Ausgabenseite fanden sich fast ausschließlich nur Pflichtausgaben. Die Investitionen lagen bereits deutlich unter den bilanziellen Abschreibungen. Will man hier das Eigentum der Gemeinde in der Substanz erhalten, bieten sich keine Einsparmöglichkeiten mehr. Schon heute leben wir von der Substanz. Bereits der Erhalt der vorhandenen Infrastruktur erfordert eine große Kraftanstrengung durch die Gemeinde. Durch die Entscheidungen der Vergangenheit mit zahlreichen Investitionen in neue Infrastruktur wurden die Weichen gestellt. Dies beschert der Gemeinde weiterhin dauerhafte Folgekosten für Betrieb, Unterhaltung, Instandhaltung und Abschreibung. Kosten die sich nicht mehr korrigieren lassen.

Zur Einnahmenseite gab es mehrere Vorschläge von der GPA. Nach intensiver Diskussion und dem Vergleich mit anderen Kommunen wurde ab 2019 insbesondere eine Erhöhung der Grundsteuer beschlossen.

Für das Jahr 2019 verzeichnete Everswinkel Dank der höchsten jemals erzielten Gewinne unserer Unternehmen, auch die höchste Gewerbesteuereinnahme. Dadurch wird nach der jetzigen Berechnung für das laufende Jahr kein Defizit, wie ursprünglich angenommen, sondern ein Überschuss von ca. 486.000 € prognostiziert.

Aber bereits der Haushalt für 2020 geht erneut von fehlenden 421.000 € zum Jahresende aus. Ein Grund für diese Entwicklung liegt bei der steigenden Kreisumlage für die Kita-Kosten, insbesondere wegen eines weiteren beitragsfreien Jahres für die Familien. Dabei ist diese Steigerung 2020 nur für die 2. Hälfte des Jahres erforderlich. Für 2021 wird dieser Posten doppelt so groß werden, da sie dann für das komplette Jahr erhoben werden wird. Zusätzlich muss man berücksichtigen, dass dieses Defizit 2020 entsteht, obwohl wir als Kommune zukünftig fast 360.000 € weniger an Gewerbesteuerumlage abführen müssen, da der Solidarpakt für die neuen Bundesländer wegfallen wird. Vor dem Hintergrund dieser bereits bekannten Entwicklung sehen wir keinerlei Spielraum über Steuersenkungen nachzudenken. Die von FDP und Bündnis 90/die Grünen im Hauptausschuss hierzu geführte Debatte würde nach Überprüfung der Kämmerei die Gefahr eines Haushaltssicherungskonzeptes deutlich erhöhen. Sollen wir dies in Kauf nehmen, um jeden Haushalt letztlich um sage und schreibe ca. 1,35 € im Monat zu entlasten?

Zwar haben wir im kommenden Jahr eine Kommunalwahl zu bestreiten, aber man sollte den Bürgerinnen und Bürgern nur realistische Versprechen machen. Darauf zu hoffen, dass wir weiterhin Jahr für Jahr größere Einnahmen aufgrund gestiegener Firmengewinne erzielen werden, ist jedenfalls ein unkalkulierbares Risiko. Die SPD-Fraktion möchte ihre Entscheidungen aufgrund seriöser Kalkulationen nicht aufgrund von Spekulationen treffen.

Sport

Everswinkel/Alverskirchen hat eine deutlich überdurchschnittliche Ausstattung an Sportinfrastruktur. Dies führt zu einem sehr hohen Organisationsgrad und zu einem hohen Nutzungsgrad durch unsere Bürgerinnen und Bürger. All dies war nur möglich durch die Eigenbeteiligung der Sportvereine. Diese leisten in beiden Ortsteilen eine herausragende ehrenamtliche Arbeit und beteiligen sich außerordentlich bei der Instandhaltung unserer Sportinfrastruktur. Ohne diesen Einsatz wäre das bisher Erreichte nicht möglich gewesen. Auch in 2020 wird sich die Kommune wieder an der Instandhaltung der Sanierung und dem Unterhalt der vorhandenen Infrastruktur beteiligen, so wurden beispielsweise auch Zuschüsse ab 2020 angepasst. Unsere Sportvereine leisten eine bedeutende Aufgabe für unsere Gemeinschaft, dabei möchten wir sie auch zukünftig im Rahmen unserer Möglichkeiten unterstützen.

Freiwillige Leistungen

Besonders zu erwähnen sind hier die Ausgaben für das sehr beliebte Vitus-Schwimmbad, das nach dem Abschluss der Renovierungsarbeiten nun besonders attraktiv geworden ist. Auch das Haus der Generationen und die nicht geringen freiwilligen Leistungen beim Schülertransport gehören hierzu. Gerade diese drei Bereiche tragen besonders zur Lebensqualität in unserer Gemeinde bei und helfen den Stand- und Wohnort Everswinkel attraktiv zu halten. In der Ausgewogenheit dieser freiwilligen Leistungen besteht der positive Effekt für unser aller Zukunft.

Besonders wichtig sind hier auch die Gelder, die wir regelmäßig unseren Vereinen zukommen lassen, um das ehrenamtliche Engagement zu unterstützen. Völlig unverständlich war daher für uns die rigorose Art, mit der es abgelehnt wurde für ca. 2000 € das Mitmachmuseum, immerhin sogar ein Gebäude der Gemeinde,  mit moderner Infrastruktur für den Internetzugang auszustatten und für den Anschluss zu sorgen. Das passt  für die SPD nicht zusammen mit den Lobeshymnen zur Bedeutung des Ehrenamtes, wie es heute wieder zu lesen war.

Gestalten nicht nur verwalten.

Im abgelaufenen Jahr konnte sich die SPD-Fraktion über eine Reihe von umgesetzten Anträgen oder über solche, die nun der Umsetzung ein gutes Stück näher kommen, freuen:

  1. Ein weiterer Tempo 30 Bereich in der Nähe der Grundschule Alverskirchen
  2. Die Verabschiedung eines Vergabekriterienkataloges für Bauinteressenten
  3. Die Verbesserung der Sicherheit des Radweges an der Überquerung der Wiemstraße (steht leider immer noch an)
  4. Der Busverkehr zwischen Alverskirchen und Everwinkel soll in einer Probephase 2020 billiger werden.
  5. Suche nach geeigneten Flächen für Baumanpflanzungen.
  6. Die Einplanung preiswerten Wohnraumes bei den neuen Wohngebieten
  7. Die Erarbeitung eines Gemeindeentwicklungskonzeptes für Alverskirchen und Everswinkel (um sich auch zukünftig für Zuschüsse bewerben zu können)
  8. Erste Planungen für die Umsetzungen nach der Ergebnisbörse zum Gemeindeentwicklungskonzept im Frühjahr 2020
  9. Die Suche nach alternativer Energieversorgung für zukünftige Wohngebiete unter Berücksichtigung von Blockheizkraftwerken

Für 2020 hat die SPD-Fraktion auch weiterhin den Wunsch:

Auch bei knappen Kassen wünschen wir uns weitere Aktivitäten, die zu einer Verbesserung bei der Mobilität zwischen den beiden Ortsteilen führen. Hierzu zählen das Ausloten einer Mitfahrerbank (Information allerBürger in beiden Ortsteilen), die Verbesserung der ÖPNV-Tarife zwischen den beiden Ortsteilen sowie die Suche nach Sponsoren um doch noch die Beleuchtung des Radweges zwischen Alverskirchen und Everswinkel zu ermöglichen.

Auch in 2019 kam es in Everswinkel erneut zur Schließung von Geschäften. Eine Entwicklung, die sich seit vielen Jahren fortsetzt und die auch zu sinkenden Steuereinnahmen beiträgt. Nur wenn viele Bürger lokal einkaufen, kann eine zufriedenstellende Versorgung vor Ort gewährleistet werden.

Es gibt zahlreiche Gruppen in unsere Gemeinde denen wir für ihr ehrenamtliches Engagement danken möchten. Zunächst möchte ich mich bei den Mitgliedern der Feuerwehren bedanken. Ihnen gilt unser besonderer Respekt. Trotz der insgesamt angespannten finanziellen Situation bemühen wir uns weiterhin alle erforderlichen Investitionen in Geräte, persönliche Ausrüstung und Schulungen zu ermöglichen. Besonders erfreulich ist die weiter steigende Zahl der Mitglieder auch in der Jugendfeuerwehr. Auch das DRK möchte ich in diesen Dank mit einschließen.

Auch 2019 bestand eine große Aufgabe darin, die Unterbringung und Versorgung von Flüchtlingen zu gewährleisten. Im Zuge der Familienzusammenführung sind neue Personen dazu gekommen. Viele der inzwischen anerkannten Flüchtlinge leben weiter in unserer Gemeinde und benötigen unsere Unterstützung, um sich in die Gemeinschaft integrieren zu können. Die verschiedenen Aktionen und Veranstaltungen bei denen sie mitmachen sind der Beleg für eine positive Entwicklung.

Im Namen der SPD-Fraktion möchte ich mich bei der Vielzahl der Helferinnen und Helfer der Flüchtlingsinitiative und aus der Bevölkerung, aber genauso auch bei den Mitarbeitern der Verwaltung bedanken, die alle sehr viel Einsatz zeigen.

Wir haben jedoch auch eine große Zahl weiterer, engagierter, ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer in unserer Gemeinde. Diese sind aktiv in unzähligen Vereinen, Verbänden, Organisationen, Selbsthilfegruppen und Initiativen oder als Gruppen und Einzelpersonen ohne Organisation im Hintergrund. Allen gemein ist der Wunsch zu helfen und diesen Ort lebenswert zu machen. Allen ihnen gilt unser besonderer Dank.

Auch allen Mitarbeitern der Gemeinde möchten wir an dieser Stelle Danke sagen. Wir wissen dass dies wieder ein sehr intensives Jahr mit viel Arbeit für Sie war. Mögen in 2020 nicht noch mehr Belastungen für Sie auftreten.

Mein persönlicher Dank geht an meine Fraktionsmitglieder, die viel mehr Einsatz gezeigt haben, als man erwarten durfte.

Die Kämmerei musste, auch durch die SPD-Anträge, quasi bis zur letzten Minute noch Veränderungen ins Zahlenwerk einarbeiten. Danken möchten wir dafür besonders Frau Nerkamp und ihrem Team.

Abschließend möchten wir zur derzeitigen Situation des Haushaltes und der aktuellen politischen Arbeit festhalten:

Das politische Arbeitsklima war erneut positiv.

Betrachtet man den Haushaltsentwurf für 2020, werden die Pflichtaufgaben der Kommune abgedeckt. Wir vermissen aber die Ansätze des Gestaltens. Und da wundert es die SPD-Fraktion nicht, dass zunächst auch keine finanziellen Ansätze für Planung und Umsetzung der Anfang 2020 festzulegenden Vereinbarungen beim Gemeindeentwicklungskonzept vorgesehen waren. Bleibt zu hoffen, dass unser Antrag hier Früchte trägt. Zugesagt wurde es jedenfalls.

Die Einnahmenseite bleibt für 2020 unangetastet. Gegen eine Senkung sprechen das vorausgesagte Defizit in unserer Bilanz für das kommende Jahr und die weiteren Ausgabensteigerungen bei der Kreisumlage z.B. im Bereich der Kinderbetreuung.

Obwohl der Haushalt für 2020 als nicht ausgeglichen prognostiziert wird, stimmt die SPD-Fraktion vor diesem Hintergrund dem Haushalt zu.

Nehmen Sie zum Schluss noch diesen Spruch mit nach Hause:

Am Ende wird  alles gut und wenn es noch nicht gut ist, ist es auch noch nicht das Ende.

Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit und wünsche Ihnen allen eine gesegnete Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins Neue Jahr.

 
 

08.09.2019 in Ratsfraktion

Für eine gute Gemeindeentwicklung werden Ihre Anregungen benötigt

 

SPD wünscht sich hohe Bürgerbeteiligung

Everswinkel. „In den kommenden 6 Monaten wird für Everswinkel und Alverskirchen ein Ortsentwicklungsplan erarbeitet werden. Ideen und Vorschläge möglichst vieler Einwohner sind dafür nötig“, so beginnt eine Pressemitteilung der örtlichen SPD. „Am Mittwoch den 11.9.2019 findet zur Erstellung dieses Gemeindeentwicklungskonzept eine Auftaktveranstaltung statt. Ort der Veranstaltung um 19 Uhr ist der Ratssaal. Um ein möglichst vielfältiges Meinungsbild zu erhalten, ist die Beteiligung zahlreicher Bürger nötig. Jede Meinung ist wichtig und hilft die richtigen Entscheidungen für unsere gemeinsame Zukunft zu treffen“ fordert die SPD zur regen Teilnahme auf.

„Wie sollte unsere Gemeinde in 10 oder 20 Jahren und darüber hinaus aussehen? Welche Angebote wünschen wir uns weiterhin? Was soll neu hinzukommen? Was sollten wir erhalten, was verändern?

Antworten zu diesen Fragen sind hilfreich, um die richtigen Entscheidungen jetzt und zukünftig treffen zu können“, beschreibt die SPD die Intention dieses Konzepts.

Das von der Gemeinde beauftragte Büro legte 10 Schwerpunkthemen vor.

Seit mehreren Monaten beschäftigt sich die SPD mit diesen Schwerpunkten und hat viele Details beleuchtet, die darin enthalten sind. Für die Sozialdemokraten kristallisierten sich besonders die Bereiche Bauen, Verkehr und Energie, Klima und Ressourcenschutz als zentrale Themen heraus, da insbesondere sie stark mit vielen weiteren Themen vernetzt sind. „Das Beispiel Bauland soll aufzeigen, wie weitreichend der Einfluss einer einzigen Entscheidung sein kann. Um es vorweg zu nehmen, es geht der SPD nicht darum eine Entscheidung darüber zu fällen, ob man grundsätzlich für oder gegen weiteres Bauland ist. Aber die Komplexität kann hieran deutlich gemacht werden“, erläutert die SPD.

„Ausweisung von Bauland, führt zunächst zu neuen Bauplätzen. Als Konsequenz muss man sich mit den Auswirkungen auf die Bevölkerungszahl, das Verkehrsaufkommen, die Kapazität der Frischwasserversorgung, die Versorgung mit Strom, Gas oder anderen Energieträgern, die Anbindung an Datennetze, die Beseitigung von Abwässern und Müll, die Kapazitäten von Kindergärten und Schulen, die Versorgungsdichte mit Ärzten  oder Apotheken sowie die Einkaufsmöglichkeiten vor Ort Gedanken machen“, zählen die Sozialdemokraten auf. „Eine solche Entscheidung führt oft auch zu weiteren Einflüssen, die man vielleicht nicht gleich wahrnimmt. So kommt es beispielsweise durch weitere Flächenversiegelung zum Verlust von Ackerflächen und damit zu weniger Raum für Futter- und Nahrungsmittel. Es fehlen Flächen zum  Versickern von Oberflächenwasser, bis hin zur zusätzlichen Wärmespeicherung und –abgabe auf und von Asphalt- und Betonflächen. Fehlende Naturflächen für Tiere und Pflanzen, verringerte Speicherkapazität von Kohlendioxid und gleichzeitig geringere Produktion von Sauerstoff für Mensch und Tier, verursacht durch weniger Pflanzen und Bäume. Mehr Kohlendioxid, Feinstaub und Stickoxide durch vermehrten Individual- und Lieferverkehr“ führen sie weiter auf. „Die Liste der Einflüsse ließe sich sicherlich noch verlängern.

Es zeigt sich, dass eine einzelne Entscheidung viele, auch negative, Folgen nach sich ziehen kann. Und diese sind häufig auch mit Mehrkosten für die Gesamtbevölkerung verbunden“, heißt es weiter.

„Wenn wir also in den nächsten Monaten für die zukünftige Gestaltung unserer Gemeinde einen Plan erarbeiten wollen, brauchen wir die Hilfe und Unterstützung von vielen Mitbürgern. Die SPD findet: nur wer sich beteiligt, kann auch Einfluss nehmen.“

 
 

30.08.2019 in Ortsverein

Seit 15 Jahren Brotdosen zur Einschulung

 
Maria Hamann, Fred Heinemann und Dieter Ostrop mussten erneut vollen Einsatz zeigen, damit jeder eine Dose erhielt.w

Everswinkel. Am zweiten Tag nach den Sommerferien werden in Everswinkel und Alverskirchen traditionell die Erstklässler eingeschult. Zu diesem Anlass hat der SPD-Ortsverein wieder allen Schulstartern eine Frühstücksdose überreicht, heißt es in einer Pressemitteilung der Vitus-SPD. Seit 2004 findet dies in unserer Gemeinde  statt. In Everswinkel wurden in diesem Jahr über 70 und in Alverskirchen über 20 Dosen verteilt. „Das macht die SPD schon viele Jahre. Alle Enkelkinder haben so eine Dose bei der Einschulung erhalten“, rief uns diesmal eine Begleiterin zu. „Über solche Sätze freut man sich natürlich als Verteiler. Zusammen mit den strahlenden Blicken der Erstklässler ist das eine nette Belohnung für die Frühstücksdosenaktion“, berichtet Maria Hamann. „Wir möchten deutlich machen, wie wichtig auch eine gesunde Ernährung für den Lernerfolg in der Schule ist“, unterstreicht der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Dr. Wilfried Hamann den Sinn der Aktion. Es sollten selbst gemachte Pausenbrote, frisches Obst sowie Wasser und Milch bevorzugt mitgegeben werden. Damit der Inhalt der Brotdosen gesund ist und gut schmeckt, hat die SPD ein paar Rezepte dazugelegt. „Wenn wir damit erreichen, dass noch mehr Schüler in den Pausen etwas Mitgebrachtes essen, haben wir unser Ziel erreicht“, resümiert Dieter Ostrop. „Zusätzlich befand sich noch ein Reflektor-Bär in der Dose, um die Kinder in der dunkleren Jahreszeit sichtbarer zu machen“ ergänzt der langjährige stellvertretende Bürgermeister Fred Heinemann, dem dieses Thema sehr am Herzen liegt.

 
 

17.08.2019 in Ortsverein

Fahrt der SPD zum Ketteler Hof bei tollem Wetter

 
67 Teilnehmer und 5 Betreuer konnten wieder mit der Everswinkeler-SPD zum Ketteler Hof fahren.

 

Everswinkel. Die diesjährige Fahrt zum Ketteler Hof fand bei schönstem Wetter statt. Begonnen hatte die Fahrt gegen 9.00 Uhr an der Worthstraße, wo ein Bus der Firma Bils mit 47 Kindern, 20 Erwachsenen und 5 Helfern zur SPD-Ferienfahrt nach Haltern am See startete. Erneut nahmen auch wieder einige geflüchtete Familien teil, die erst vor kurzem zu uns gekommen sind.

Nach der Ankunft in Haltern bezog die Gruppe einen überdachten Grillplatz zum Lagern der Taschen und Rucksäcke sowie zum Grillen am Mittag. Sofort verteilten sich alle Kinder auf die zahlreichen Spielplätze im Park. Mittags trafen sich die Teilnehmer wieder für eine gemeinsame Pause. Dabei wurden für die Kinder und ihre Begleiter Würstchen gegrillt. Besonders beliebt waren bei dem warmen Wetter die gekühlten Getränke. Kurz nach 13.00 Uhr strömten alle wieder in den Park und hatten weiterhin bei Sonnenschein großen Spaß an den zahlreichen Attraktionen. Besonders die Wasserrutschen und das Floßfahren waren sehr gefragt, da es dort die beste Abkühlung gab. Auch die Spielmöglichkeiten im schattigen Wald waren gut besucht. Einige Erwachsene lieferten sich ein spannendes Match auf dem Minigolfplatz.

Gegen 16.15 Uhr kamen alle wieder zurück zum Bus, um die Heimfahrt anzutreten. Nach angenehmer Fahrt auf der A43 trafen die Teilnehmer kurz nach 17 Uhr wohlbehalten wieder in Everswinkel ein. Sie hatten im Ketteler hof einen wunderschönen Tag verbracht und einige junge Teilnehmer fragten nach der Fahrt im kommenden Jahr. Ein herzliches Dankeschön gilt den Organisatoren Irene und Matthias Meier für die perfekte Vorbereitung und Durchführung der Fahrt, sowie Milena Meier, Dieter Ostrop und Hans Werner Seppmann die sie bei der optimalen Versorgung der Mitfahrenden unterstützt haben.

Aus den Einnahmen des Kinderflohmarktes am 24.11.2019 wird auch im Jahr 2020 wieder eine Fahrt zum Ketteler Hof organisiert werden.

 
 

06.07.2019 in Ortsverein

Anmeldung jetzt für die Fahrt zum Ketteler-Hof am 6.8.2019

 
Jetzt anmelden zur SPD-Ferienfahrt zum Ketteler Hof am 6.8.2019

Anmeldung zur SPD-Fahrt zum Ketteler Hof

Everswinkel. Auch in diesem Jahr fährt die Everswinkeler SPD wieder zum Ketteler Hof. Auf Kinder und Jugendliche wartet dann ein erlebnisreicher Tag in einer spannenden Umgebung. Am Dienstag dem 6. August geht es los. Erster Treffpunkt ist um 9.00 Uhr die Haltestelle an der Worthstraße. Der Bus macht dann noch einmal um 9.10 in Alverskirchen an der Telgter Straße in Höhe der Bäckerei Diepenbrock halt. Die Rückfahrt vom Freizeithof ist für 16.00 Uhr vorgesehen. Gegen 17.15 Uhr werden die Teilnehmer wieder in Alverskirchen beziehungsweise in Everswinkel eintreffen.

Die Spielanlagen des "Ketteler Hofs" liegen in einer parkähnlichen, abwechslungsreichen Landschaft mit üppigem Baumbestand, grünen Picknick-Wiesen, großflächigen Strandsand- und Wasserlandschaften mit zahlreichen Grillmöglichkeiten. Auf rund 12 Hektar Fläche findet garantiert jeder die richtige Mischung aus Abenteuer und Entspannung. Die Kinder können spielen und toben und die Begleitpersonen können die Seele baumeln lassen. Oder alle gemeinsam gehen auf Entdeckungstour: Zum Beispiel auf den Natur-Erlebnis-Pfad, in den Seilwald, zur Minigolfanlage oder in das Räubernest. Die Fahrt wird aus den Einnahmen des Kinderflohmarkts 2018 in der Festhalle mitfinanziert. Der Eintritt und die Busfahrt sind deshalb für Kinder und Jugendliche frei. Erwachsene Begleitpersonen zahlen 14,00 Euro. Für das leibliche Wohl werden kalte Getränke und gegrillte Würstchen zum Selbstkostenpreis angeboten. Organisiert und begleitet wird die Fahrt wieder von Familie Meier.
Auch die Anmeldungen nehmen Irene und Matthias Meier unter der Rufnummer 669039 am  Samstag dem 6.7.2019 ab 8.00 Uhr entgegen.

 
 

22.02.2019 in Ortsverein

Anmeldung zum Frühjahrsflohmarkt beginnt am 23.2.2019 ab 8:00 Uhr

 
Ab 8:00 Uhr am Samstag den 23. Februar Anmeldung für den Frühjahrsflohmarkt unterer 02582/991651

Breites Angebot lockt erneut in die Festhalle

 

Everswinkel. Am Sonntag, den 10.3.2019 organisiert die SPD Everswinkel/Alverskirchen bereits zum 15.Mal den „Frühjahrsflohmarkt“. Wie im letzten Jahr findet der Markt wieder an  einem Sonntag statt. Zwischen 10.00 und 15:00 Uhr können alle Interessierten aus dem Angebot der über 100 privaten Anbieter auswählen. Zum Verkauf kommt alles, was in Kleiderschrank, Haus oder Garage Platz wegnimmt. Das Sortiment reicht von Kleidung über Sportartikel, Spielzeug, Bücher und Dekorativem bis hin zu einfachem Trödel, informieren die Veranstalter der SPD. Der Frühjahrsflohmarkt wird in der Festhalle in Everswinkel (Alverskirchener Strasse 14) durchgeführt. „Es wird auch wieder ein reichhaltiges Angebot an Speisen und Getränke geben. So können neben den Anbietern auch alle Besucher den Aufenthalt in der Festhalle für einen Imbiss nutzen“, so der SPD-Vorsitzende Dr. Wilfried Hamann. „Mit dem Erlös wird die jährliche Fahrt zum Ketteler-Hof in den Sommerferien unterstützt. Der Eintritt ist wie immer frei. Wir wünschen  allen Familien einen abwechslungsreichen und interessanten Nachmittag“, so Dr. Hamann abschließend. Anmeldungen interessierter, privater Anbieter werden ab Samstag den 23. Februar 8:00 Uhr unter der Telefonnummer 02582/991651 (Maria + Dr. Wilfried Hamann) entgegengenommen.

 
 

24.01.2019 in Ortsverein

SPD-Ortsverein gedenkt des ehemaligen Vorsitzenden Hillrich Hermans

 
Die SPD gedenkt dem verstorbenen früheren Vorsitzenden Hillrich Hermans

 „„Der SPD Ortsverein gedenkt in einem Nachruf des ehemaligen Vorsitzenden Hillrich Hermans, der in den 80igern und 90igern dieses Amt ausgefüllt hat und im Dezember 2018 verstorben ist“, heißt es in einer Pressemitteilung der Everswinkeler SPD. „Im Rat war er insgesamt 15 Jahre  für die SPD aktiv. Zunächst von 1989 bis 1994 als sachkundiger Bürger und von 1994 bis 2004 als Ratsmitglied. Dabei deckte er ein breites Spektrum vom Bau- über den Werks-, Wahlprüfungs-, Jugend- und Sozial- bis hin zum Hauptausschuss ab, heißt es da weiter. Besonders für den SPD-Ortsverein hat er wichtige Impulse gesetzt, indem er 1987 den Staudentausch und 1992 den Kinderflohmarkt ins Leben gerufen hat. Die beiden Veranstaltungen ziehen bis heute zahlreiche Teilnehmer und Besucher an. „In den ersten beiden Jahren handelte es sich um einen Trödelmarkt, wie man sie vielerorts besuchen kann“, erinnert sich die SPD. Zunächst wurden die Verkaufsflächen noch mit Kreppband und Decken auf dem Hallenboden markiert. Erst in späteren Jahren konnten dann Tische und Stühle zur Verfügung gestellt werden, wie es die heutigen Besucher kennen. Sehr schnell entwickelte sich die Veranstaltung zu einem reinen Kinderflohmarkt und der besondere Charakter der Veranstaltung im Spätherbst in der Festhalle Everswinkel hat sich bis heute erhalten. Anfangs waren es besonders die Spielsachen, Bücher und Kuscheltiere für die man selber zu alt geworden war. In den letzten Jahren sind nun auch immer stärker Computer-und Brettspiele sowie verstärkt Lego und Playmobil im Angebot aufgetaucht. Die jungen Anbieter haben hier oft zum ersten Mal die Gelegenheit selbständig etwas zu verkaufen und dabei auch eigenverantwortlich die Verhandlungen zu führen. Hillrich Hermans ist es zu verdanken, dass beide Aktionen nicht nur gestartet wurden, sondern auch in den Folgejahren fortgeführt und weiterentwickelt wurden, bis sie schließlich etabliert waren. Besonders diese ersten Jahre erforderten immer viel Energie und Durchhaltevermögen und genau dies hatte Hillrich Hermans. „Etliche der damals aktiven Mitglieder erinnern sich, dass es für Hermans als Vorsitzendem immer wichtig war die Gemeinschaft zu pflegen“, berichtet der heutige Vorsitzende Dr. Wilfried Hamann aus den Gesprächen mit den ehemaligen Wegbegleitern. „Bei ihm stand die zwischenmenschliche Ebene wohl immer im Vordergrund. Nach der Schließung seines Bioladens zog Hermans zunächst nach Warendorf und später nach Greven um. Wir werden seine Impulse und seine Arbeit stets würdigen und die jährlich wiederkehrenden  Veranstaltungen in seinem Sinne weiterführen“, erklärt Hamann abschließend.